Ganzheitlich. Persönlich. Individuell.
Heranwachsende befinden sich in einer besonders vulnerablen Phase. Sie durchlaufen eine Reihe psychosozialer Veränderungen, entwickeln ihre eigene Persönlichkeit und beschäftigen sich mit der Zukunft. Jugendliche und junge Erwachsene sind in dieser sensiblen Phase oft von mentalen Erkrankungen betroffen, wie zum Beispiel Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen.
Das Behandlungskonzept der LIMES Schlossklinik Abtsee ist auf die mentalen Probleme Jugendlicher und deren Genesung ausgerichtet.
Gemeinsam wird ein personalisierter Behandlungsplan zusammengestellt, dabei werden die speziellen Rahmenbedingungen, individuellen Bedürfnisse und Wünsche unserer jugendlichen Gäste in alle Entscheidungen mit einbezogen. Hieraus resultieren nachhaltige Therapiemaßnahmen, die auch nach dem Aufenthalt in der LIMES Schlossklinik Abtsee im Alltag integriert werden können.
In unserer Klinik ist die ärztliche und pflegerische Rund-um-die-Uhr-Präsenz selbstverständlich, sie wird auch nachts und am Wochenende durch die Klinik gewährleistet. In Rufbereitschaft ist zusätzlich rund um die Uhr ein Facharzt für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und -psychotherapie zu erreichen. In unserer Klinik stehen Krisen- und Normalzimmer zur Verfügung.
Jugendliche und junge Erwachsene befinden sich in einer sensiblen Entwicklungsphase, in der psychische Belastungen oft eng mit Schule, Familie, sozialem Umfeld und der eigenen Identitätsentwicklung verknüpft sind. Deshalb reicht ein allgemeiner Standardansatz häufig nicht aus. Ein personalisierter Behandlungsplan hilft dabei, die Therapie an die individuelle Lebenssituation, den Entwicklungsstand und die persönlichen Bedürfnisse anzupassen.
Psychische Erkrankungen im Jugendalter betreffen selten nur den einzelnen jungen Menschen isoliert. Das familiäre Umfeld, soziale Beziehungen und äußere Belastungsfaktoren können großen Einfluss auf Symptomatik, Stabilisierung und Entwicklung haben. Deshalb ist es sinnvoll, diese Rahmenbedingungen in die Behandlung einzubeziehen, statt nur einzelne Beschwerden zu betrachten.
Schule ist für Jugendliche weit mehr als ein Lernort. Sie ist eng mit Alltag, Selbstwert, Zukunftsperspektive und sozialer Teilhabe verbunden. Wenn der Anschluss an die Heimatschule während des Aufenthalts erhalten bleibt, kann das helfen, zusätzlichen Druck zu reduzieren und den Wiedereinstieg nach der Behandlung zu erleichtern.
Jugendliche mit psychischen Belastungen brauchen oft nicht nur Therapiegespräche, sondern auch einen sicheren Rahmen, der Abstand zur bisherigen Umgebung ermöglicht und zugleich Geborgenheit vermittelt. Genau deshalb ist die Umgebung Teil des Behandlungskonzepts: Sie kann dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen, neue Perspektiven zu entwickeln und sich auf die Genesung einzulassen.