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Privatklinik für Jugendliche mit Depressionen

Klassifikation nach ICD-10 F32.- / F33.-

Wir sind Experten bei der Behandlung von Depressionen junger Menschen

Eine Depression kann sich anfühlen, als würde ein grauer Schleier über dem Leben liegen. Alltägliche Aufgaben erscheinen plötzlich unüberwindbar. Häufig fehlt der Antrieb jeglicher gewohnten Beschäftigung nachzugehen. Als Folge ziehen sich Betroffene immer mehr zurück.

Depressive Störungen bei Jugendlichen treten oftmals in anderen Erscheinungsformen auf, als bei Erwachsenen. Stimmungsschwankungen und Aggressivität sind charakteristisch bei Jugendlichen. Zusätzlich können weitere Symptome, wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen auftreten. Der Alltag wird schwer. So schwer, dass Betroffene häufig hoffnungslos werden, sich hilflos fühlen und ihnen ihr Leben nicht mehr lebenswert erscheint. Doch Depressionen, die zu den häufigsten psychischen Erkrankungen gehören, können nachweislich erfolgreich behandelt werden.

In der LIMES Schlossklinik Abtsee haben wir uns auf die Behandlung von mittleren bis schweren Depressionen bei Jugendlichen spezialisiert. Durch intensive Einzeltherapie und Therapie in Kleingruppen helfen wir Ihnen individuell, wieder neue Kraft zu sammeln.

Vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Termin mit unserem Spezialisten 08682 2159 590

Symptome bei Depressionen

  • Depressive, gedrückte Stimmung
  • Interessenverlust und Freudlosigkeit
  • Verminderung des Antriebs mit erhöhter Erschöpfung (oft selbst nach kleinen Anstrengungen) und Aktivitätseinschränkungen
  • Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Schlafstörungen
  • Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Sozialer Rückzug
  • Appetitverlust
  • Suizidgedanken
  • Gereiztheit, Stimmungsschwankungen und Aggressivität

Ursachen und Hintergründe von Depressionen

Es gibt nicht die eine Ursache, die eine Depression auslöst. Depressionen entstehen aus dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren. In der wissenschaftlichen Forschung existieren verschiedene Modelle, die zeigen, wie diese Faktoren interagieren, sodass es zum Ausbruch einer depressiven Episode kommt. Solche Faktoren können genetisch, biologisch, psychologisch oder sozial bedingt sein. Das heißt, dass etwa geerbte Veranlagungen oder Störungen im komplexen System der Botenstoffe im Gehirn daran beteiligt sein können. Eine unausgewogene Ernährung und anhaltender Stress zählen beispielsweise zu solchen Risikofaktoren. Als Beispiel für den psychologischen oder sozialen Bereich wären negative Denkmuster, fehlende soziale Unterstützung und kritische Lebensereignisse zu nennen.

Falls nun ein oder mehrere solcher Aspekte in einer Phase des Lebens aufeinandertreffen, kann diese Konstellation eine Depression auslösen. Ein Risikofaktor gilt als besonders bedeutsam: Negativ erlebter, chronischer Stress. Forscher nehmen an, dass es bei den meisten Betroffenen vor dem Ausbruch der Depression eine längere Zeit gab, in der sie stark durch Stress belastet waren. Die Ursache für die Depression liegt also im komplexen Zusammenspiel verschiedener Faktoren – sie ist höchst individuell.

Ganzheitliches Behandlungskonzept bei Depressionen

In der LIMES Schlossklinik Abtsee werden Sie von der Diagnose bis zum Nachsorgekonzept aktiv in den Therapieprozess mit einbezogen. Wir möchten Sie für das Krankheitsbild sensibilisieren und Ihnen deutlich machen, dass Depressionen heute gut behandelbar sind.

Den Aufenthalt bei uns können Sie als persönliche Auszeit sehen. Der Abstand zum Alltag lässt Sie zur Ruhe zu kommen und neue Kraft schöpfen. Unser erstklassiges Team aus erfahrenen Jugendärzten und Jugendtherapeuten erstellt ein individuelles auf Sie abgestimmtes Behandlungskonzept, das unter anderem hochfrequente Psychotherapie im Einzelsetting, Achtsamkeitstraining und Elemente aus unserem innovativen Sportkonzept beinhaltet. Gemeinsam werden wir die Ursachen Ihrer Depression ergründen und Strategien zur Bewältigung erarbeiten.

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FAQ

Wie können Eltern zwischen pubertären Krisen und einer möglichen Depression unterscheiden?

Nicht jede Stimmungsschwankung im Jugendalter ist automatisch ein Hinweis auf eine Depression. Kritisch wird es eher dann, wenn sich Rückzug, Antriebslosigkeit, Gereiztheit oder Hoffnungslosigkeit über längere Zeit verfestigen und mehrere Lebensbereiche gleichzeitig belasten, etwa Schule, Freundschaften und Familienalltag. Gerade wenn Jugendliche kaum noch erreichbar wirken oder frühere Interessen deutlich verlieren, sollte die Veränderung ernst genommen werden.

Warum ziehen sich Jugendliche mit Depressionen oft so stark zurück?

Rückzug ist für viele Jugendliche keine bewusste Ablehnung des Umfelds, sondern eher Ausdruck innerer Überforderung. Wenn alltägliche Aufgaben schwerfallen, Antrieb fehlt und soziale Kontakte zusätzlich Kraft kosten, vermeiden Betroffene häufig Gespräche, Aktivitäten oder Nähe. Für Eltern wirkt das oft wie Desinteresse, tatsächlich steckt dahinter aber oft eine erhebliche seelische Belastung.

Welche Folgen kann eine unbehandelte Depression für die Entwicklung junger Menschen haben?

Bleibt eine Depression unbehandelt, kann sie wichtige Entwicklungsbereiche deutlich beeinträchtigen. Dazu gehören die schulische Leistungsfähigkeit, soziale Beziehungen, das Selbstwertgefühl und die Fähigkeit, den Alltag altersgerecht zu bewältigen. Wenn Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit zunehmen, steigt zudem das Risiko, dass sich die psychische Belastung weiter verfestigt.

Wie können Eltern unterstützen, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen?

Hilfreich ist meist eine Haltung, die gleichzeitig aufmerksam und entlastend ist. Viele Jugendliche profitieren davon, wenn ihre Belastung ernst genommen wird, ohne dass jede Reaktion sofort bewertet oder korrigiert wird. Wichtig kann sein, im Kontakt zu bleiben, Veränderungen sensibel anzusprechen und frühzeitig professionelle Unterstützung einzubeziehen, wenn der Alltag zunehmend schwerfällt oder die Krise sich vertieft.