Unsere Fachkompetenz liegt in der Therapie essgestörter Jugendlicher und junger Erwachsener.
Essstörungen wie Magersucht (Anorexia nervosa), Bulimie (Bulemia nervosa) oder Ess-Attacken mit Kontrollverlust (Binge Eating) sind eine schwerwiegende Erkrankung, die therapeutische Hilfe erfordern. So hat beispielsweise die Magersucht die höchste Sterblichkeitsrate bei psychischen Erkrankungen.
Neben leitliniengerechter, klinischer Behandlung gehen wir sehr individuell auf die Bedürfnisse junger Menschen ein und helfen Ihnen durch Einzel- und Gruppentherapie eingebettet in einer unterstützenden und fürsorglichen Umgebung wieder neue Kraft zu sammeln.
Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist die Wiederentdeckung einer gesunden und genussvollen Ernährung. Unser Chefkoch, Manuel Wimmer, mehrfach mit einem Michelinstern ausgezeichnet, sorgt mit seiner Expertise für eine ausgewogene, frische und kreative Küche, die den Heilungsprozess unterstützt. Durch hochwertige, regionale Zutaten und eine einfühlsame Herangehensweise helfen wir unseren jungen Patientinnen und Patienten, eine positive Beziehung zum Essen aufzubauen.
In unserer Privatklinik für Jugendliche und junge Erwachsene sind wir auf die Behandlung von Essstörungen spezialisiert. Vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Termin mit unseren Spezialisten 08682 2159 590.
Magersucht – Klassifikation nach ICD-10 F50.0
Bulimie – Klassifikation nach ICD-10 F50.2
Binge Eating – Klassifikation nach ICD-10 F50.4 / F50.8 / F50.9
Magersucht und Bulimie
Binge Eating
Magersucht
Bulimie
Binge Eating
Für eine gezielte und wirkungsvolle Behandlung ist eine abgesicherte Diagnose notwendig. Hierzu führt unser Experte mit den Jugendlichen zu Beginn Ihrer Therapie ein umfangreiches Diagnostikgespräch, in welchem andere Störungsbilder ausgeschlossen werden. Unser Behandlungskonzept ist ganzheitlich, individuell und mit Fokus auf langfristiger Gesundung.
Wir sind für Sie da!
Essstörungen entwickeln sich häufig schleichend und werden im Alltag zunächst nicht immer eindeutig erkannt. Viele Jugendliche versuchen zudem, ihr Essverhalten zu verbergen oder wirken nach außen lange unauffällig. Gerade deshalb wird die Belastung im Familienalltag oft erst dann sichtbar, wenn sich Rückzug, Anspannung oder Konflikte rund um Essen und Körperbild bereits deutlich verfestigt haben.
Auffällig wird es meist dann, wenn Essen, Gewicht, Körperbild oder Kontrolle zunehmend den Alltag bestimmen und andere Lebensbereiche in den Hintergrund geraten. Auch wenn gemeinsame Mahlzeiten immer belasteter verlaufen, Jugendliche sich stark zurückziehen oder das Familienleben zunehmend vom Thema Essen geprägt ist, sollte die Entwicklung ernst genommen werden.
Essstörungen sind in der Regel nicht nur ein Ernährungsproblem, sondern Ausdruck tieferliegender psychischer Belastungen. Darunter fallen unter anderem ein schwaches Selbstwertgefühl, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, der Wunsch nach Anerkennung sowie belastende Emotionen wie Angst, Wut, Trauer oder Stress. Gerade deshalb ist eine Behandlung wichtig, die den jungen Menschen in seiner gesamten Situation betrachtet.
Essstörungen können mit erheblichen psychischen und körperlichen Folgen verbunden sein. Bei Magersucht weist die Seite ausdrücklich auf die höchste Sterblichkeitsrate unter psychischen Erkrankungen hin. Frühzeitige Unterstützung kann deshalb entscheidend sein, um eine weitere Verfestigung zu vermeiden und die Entwicklung junger Menschen möglichst früh zu stabilisieren.